Edward W. Said Days 2020

26. - 28. März, 2020

© Volker Kreidler

Culture & Power

Edward W. Said war darum bemüht, die Welt aus der Perspektive der Kultur und ihrer dynamischen Beziehung zu politischer und wirtschaftlicher Macht zu verstehen. Kultur wird von Herrschenden oft zur Unterdrückung, Kontrolle und Dominanz eingesetzt. Doch Kultur ist auch ein Mittel des Widerstands und der Subversion und besitzt ihre eigene, immanente Macht. Im Rahmen der dritten Edward W. Said Days geht die Barenboim-Said Akademie der Frage nach der Beziehung von Kultur und Macht nach.

In einem Programm aus Musik, Vorträgen, Kunst und Film, kuratiert vom Dekan der Akademie, Prof. Dr. Mena Mark Hanna, suchen Studierende und Lehrende die schonungslose und kritische Auseinandersetzung mit – wie Said es ebenso kurz wie treffend ausdrückte – „der Macht der Kultur und der Kultur der Macht“. Das musikalische Programm wirft einen Blick auf die Polarität von Widerstand und Unterwerfung im Angesicht der Macht – und oft auf die Nuancen dazwischen – in deutscher, sowjetischer und amerikanischer Musik.

Ergänzend zu Vorträgen und Musik ist während der Edward W. Said Days 2020 im Foyer der Barenboim-Said Akademie die Ausstellung „Dry“ mit Werken des Fotografen Abdo Shanan zu sehen.

Programm

Weekend-Ticket

Mit dem Weekend-Ticket nehmen Sie im Rahmen der Edward W. Said Days am gesamten Konzert- und Gesprächsprogramm von Donnerstag bis Samstag einschließlich verschiedener Begleitveranstaltungen teil.