Akademie-Forum: Michael Naumann

Die deutsche Kulturpolitik und die deutsche Geschichte: Ein Gesprächsabend

  • Lectures & Seminars

Künstlerinnen und Künstler

Prof. Dr. Michael Naumann

Vortrag

Dr. Kristina Meyer

Moderation

Gleich ob als Journalist, Verleger, Chefredakteur, erster deutscher Kulturstaatsminister oder Hochschulrektor – Michael Naumann begleitet, kommentiert und prägt seit einem halben Jahrhundert den öffentlichen Diskurs über Kultur, Politik und Kulturpolitik. Seine Biographie spiegelt deutsche Zeitgeschichte wider; der Umgang mit eben dieser bildet einen besonderen Schwerpunkt seiner Tätigkeiten. Zum Anlass seines Abschieds von der Barenboim-Said Akademie wirft Michael Naumann einen Blick zurück auf die deutsche Kulturpolitik und ihr Verhältnis zur deutschen Geschichte. Die Moderation übernimmt die Zeithistorikerin Dr. Kristina Meyer.

In German

Michael Naumann

Michael Naumann, geboren am 8. Dezember 1941, war bis März 2022 Rektor der Barenboim-Said Akademie in Berlin. Er studierte Politische Wissenschaft, Philosophie und Geschichte in Marburg und München, promovierte 1969 mit einer Arbeit über Karl Kraus und habilitierte sich nach einem Studienaufenthalt am Queen’s College, Oxford (1976 – 78) mit einer Studie über den „Strukturwandel des Heroismus.“ Nach seiner Arbeit als Redakteur bei der ZEIT und beim Spiegel wurde er Leiter der Rowohlt Verlage (1985 – 95) und von Henry Holt in New York (1995 – 98). Bundeskanzler Gerhard Schröder berief ihn zum ersten Staatsminister für Kultur (1998 – 2000). Von 2001 bis 2010 war er Chefredakteur, später Herausgeber der ZEIT, dann, bis 2012, Chefredakteur der Zeitschrift Cicero. Naumann war Honorarprofessor an der Humboldt Universität in Berlin.

Kristina Meyer

Dr. Kristina Meyer, Jahrgang 1978, ist seit 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung in Berlin. Zuvor war sie viele Jahre wissenschaftliche Geschäftsführerin des Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Promoviert wurde sie mit einer Arbeit über „Die SPD und die NS-Vergangenheit 1945 – 1990“ (Wallstein Verlag, Göttingen 2015). Seit 2019 ist sie Co-Sprecherin des Geschichtsforums beim SPD-Parteivorstand.

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