Akademie-Forum: Miriam Rürup

„Staatenlosigkeit im 20. Jahrhundert: Individuelle Erfahrung und politische Herausforderung“

Leider muss diese Veranstaltung aufgrund der aktuellen Inzidenzzahlen abgesagt werden. Wir hoffen jedoch sehr, Sie beim nächsten Akademie-Forum am Dienstag, 4. Januar 2022 um 18 Uhr mit Asal Dardan wieder begrüßen zu dürfen.

Wir danken für Ihr Verständnis.



Künstlerinnen und Künstler

Prof. Dr. Miriam Rürup

Vortrag

Prof. Dr. Jacob Eder

Moderation

Staatenlose Menschen stellen gewissermaßen das Gegenbild zu Staatsangehörigen dar. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts waren z.B. Russen, Armenier, deutsche Jüdinnen und Juden oder auch Ehefrauen auf individuelle Weise von einer solchen rechtlichen Schutzlosigkeit betroffen. Wie sich diese Erfahrung für die Betroffenen auswirkte und was sie bis heute bedeutet, ist Thema dieses Abends. Darüber hinaus werden ausgewählte historische Versuche vorgestellt, Staatenlosigkeit zu überwinden – darunter auch filmische Utopien einer Welt ohne Pässe.

Die Veranstaltung findet im Mozart Auditorium der Barenboim-Said Akademie statt.

Eine Anmeldung ist erforderlich; der Eintritt ist frei.

Miriam Rürup

Miriam Rürup wurde 1973 in Karlsruhe geboren und studierte Geschichte, Soziologie und Europäische Ethnologie in Göttingen, Tel Aviv und Berlin. 2007 wurde sie an der Technischen Universität Berlin mit der Dissertation Deutsche Studenten – Jüdische Juden. Jüdische Studentenverbindungen an deutschen Universitäten 1886 bis 1937 promoviert. Sie war wissenschaftliche Assistentin am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen und Research Fellow am Deutschen Historischen Institut in Washington, D.C. Von 2012 bis 2020 leitete sie das Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg. Seit Dezember 2020 ist sie Direktorin des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien in Potsdam.

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