Platons Höhle, zum zweiten: Eine Unterhaltung über Bildung heute

Plato's Cave Revisited: A Conversation about Education Today

Illustre Gäste, ein volles Haus und lebhafte Unterhaltung waren die Bausteine von Plato’s Cave Revisited: A Conversation about Education Today, einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Bard College Berlin zur gegenwärtigen Lage der Universitätsausbildung, ihrer Errungenschaften und Schwächen, im Lichte von Platons Vision von Bildung.

Platons Politeia (Der Staat) kulminiert in dem berühmten Höhlengleichnis, das „ein Bild unserer Natur in ihrer Bildung und Bildungsnot“ bietet. Indem sie den Effekt der Bildung als „Umkehrung“ darstellt, die sowohl Befreiung und potentielle Bedrohung ist, entwirft die Politeia auch ein Curriculum, das eine solche Verwandlung erreichen kann. Als Grundstein der langen Geschichte europäischer Universitäten fasziniert und inspiriert dieser Blickwinkel auf den Zweck und die Struktur höherer Bildung auch heute noch.

Die Runde akademischer Führungs- und Lehrkräfte aus Berlin und anderswo versammelte sich, um ausgehend vom Höhlengleichnis die gegenwärtige Lage der universitären Ausbildung, ihrer Stärken und Schwächen, zu diskutieren, unter dem Blickwinkel von Platons Bildungsvision.

Die Podiumsdiskussion wurde vom Studiendekan Mena Mark Hanna moderiert; die Teilnehmer waren:

Leon Botstein – Präsident des Bard College

Lorraine Daston – Direktorin des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte

Roni Mann – Direktorin der Geisteswissenschaftlichen Studien an der Barenboim-Said Akademie

Michael P. Steinberg – Präsident der American Academy in Berlin

Veranstaltet vom Bard College Berlin in Kooperation mit der Barenboim-Said Akademie im Rahmen des Programms „Plato Goes Live“ / „Eine Uni – ein Buch“, mit Unterstützung des Stifterberbands und der Klaus Tschira-Stiftung in Kooperation mit DIE ZEIT.