CONSTANTIN STIMMER

Musiktheorie und Gehörbildung

BIOGRAPHIE

Constantin Stimmer ist ein deutscher Musiktheoretiker und Komponist. Er studierte Komposition bei Adriana Hölszky sowie Musiktheorie bei Prof. Dr. Franz Zaunschirm, Prof. Ernst-Ludwig Leitner, Prof. Wolfgang Brunner am Mozarteum Salzburg mit dem Schwerpunkt „Historische Aufführungspraxis“sowie Musik-und Tanzwissenschaften an der Paris-Lodron Universität Salzburg. 2014 nahm er das Masterstudium des historischen und zeitgenössischen Tonsatzes bei Prof. Jörg Mainka, Prof. Maria Baptist und Prof. Jürgen Ganzer an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ mit den Schwerpunkten Didaktik und Pädagogik der Musiktheorie sowie Komposition/Arrangement auf. [In seiner Masterarbeit untersuchte er Leben und Werk des amerikanischen Komponisten und Musiktheoretikers Walter Piston.]

Von 2016 bis 2018 unterrichtete Constantin Stimmer als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ musiktheoretische Fächer. Seit Winter 2018 hält er dort eine Gastdozentur inne. Hinzu kamen seit 2018 weitere Lehraufträge an der renommierten Barenboim-Said Akademie Berlin in musiktheoretischen Kerndisziplinen.

Neben der Arbeit als Notengrafiker (u.a. Kollaborationen mit Don Juan Archiv Wien, Doblinger Verlag Wien, Sinfonietta Dresden) sowie der Veröffentlichung zahlreicher Buch- und CD-Kritiken (u.a. beim Achtbrücken-Festival für Neue Musik Köln 2015,  klassik.com) ist er vor allem als Komponist tätig. Seine Kompositionen wurden von zahlreichen Künstlern (darunter Maria Nazarova, Pallavi Mahidhara, Zuzanna Szambelan), Ensembles und Orchestern wie dem Francoise-Green Piano Duo, dem Kammermusikensemble für Neue Musik Berlin (KNM), dem Ensemble Zafraan, dem Orchester der Komischen Oper Berlin und der Sächsischen Bläserphilharmonie aufgeführt. Als Filmkomponist von Kurzfilmen, Spielfilmen und Dokumentarfilmen wirkte er 2017 in einer Stummfilmproduktion für Arte/ZDF in Zusammenarbeit mit der Komischen Oper Berlin (Kino Pravda, 2017) mit. Er arbeitete mit aufstrebenden Regisseuren aus Österreich und Deutschland zusammen, darunter Alexandra Kaufmann (Being You - Being Me, 2013) oder Friederike Güssefeld (KAI, 2016), deren Filme bereits mit zahlreichen Festivalpreise ausgezeichnet wurden.